Nachbericht Transdisziplinäre Wissenschaft: RIN „Gesundes Altern” bei der NRW-Landesvertretung in Brüssel

Unter dem Titel „Grand Challenges: Answers from North Rhine-Westphalia - Transdisciplinary research in the area of active ageing“ hat das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen am 28. Oktober 2015 in die Vertretung des Landes NRW in Brüssel eingeladen. Zwei Instrumente der Strategie „Fortschritt.NRW“ wurden vorgestellt: das Regionale Innovationsnetzwerk (RIN) „Gesundes Altern“ sowie das Fortschrittskolleg „Wohlbefinden bis ins hohe Alter“.

Nach der Begrüßung durch Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, sowie Rainer Steffens, Leiter der Landesvertretung NRW, informierte Dr Maria José Vidal-Ragout, Europäische Kommission, DG Research & Innovation, über bestehende Aktivitäten und Bündnisse zum Thema „Gesundes Altern“ auf EU-Ebene.

Prof. Dr. Wolfgang Goetzke berichtete über den besonderen methodischen Ansatz Regionaler Innovationsnetzwerke, die konkrete Arbeit des RIN „Gesundes Altern“ und die weiteren Pläne für die nächste Förderperiode. Besonders hob er die inter- und transdisziplinäre Herangehensweise des RIN sowie die beabsichtigte verstärkte Präsenz auf der EU-Ebene hervor. Ursula Kriesten, Leiterin der Akademie Gesundheitswirtschaft und Senioren (AGewiS) Gummersbach, verdeutlichte am Beispiel des Oberbergischen Kreises die drohende Unterversorgung älterer Menschen im ländlichen Raum als eine konkrete Herausforderung, der man sich im Kreis in Kooperation mit dem RIN „Gesundes Altern“  widmen will. 

Das Fortschrittskolleg der Universität zu Köln „Wohlbefinden bis ins hohe Alter“ wurde von Prof. Dr. Susanne Zank vorgestellt. Die Doktorandinnen Anna Schlomann und Katja von Storch, die beide aktiv im Arbeitskreis AAL der Gesundheitsregion KölnBonn sowie bei der Arbeit des RINs im Oberbergischen Kreis mitwirken, berichteten über ihre Tandem-Promotion zum Thema “Smarter, Older, Better? Mobile health technologies for the elderly”.

Bei dem anschließenden Get-Together ergaben sich viele Gelegenheiten, internationalen Gästen die Arbeit des RINs näher zu bringen und Anknüpfungspunkte für zukünftiges verstärktes Engagement auf EU-Ebene zu finden.